Zielsetzung

Das neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts soll mehr Selbstbestimmung und mehr Spielraum für individuelle Lösungen bieten.

Ein weiteres Ziel ist die Professionalisierung durch ein interdisziplinär zusammengesetztes Fachgremium. 

Neu im Gesetz sind:

  • Die eigene Vorsorge mittels Vorsorgeauftrag

    Mit einem Vorsorgeauftrag soll eine handlungsfähige Person eine oder mehrere natürliche oder juristische Personen bezeichnen können, die im Falle ihrer Urteilsunfähigkeit ihre Interessen wahren und sie im Rechtsverkehr vertreten sollen.

    Mit einem Vorsorgeauftrag für medizinische Massnahmen wird eine natürliche Person beauftragt, bei Urteilsunfähigkeit des Auftraggebers oder der Auftraggeberin die Zustimmung zu medizinischen Massnahmen zu erteilen.

  • Patientenverfügung

    In einer Patientenverfügung soll eine urteilsfähige Person festlegen können, welche medizinische Behandlung sie im Falle ihrer Urteilsunfähigkeit wünscht oder ablehnt.

  • Die Vertretung durch den Ehepartner, die eingetragene Partnerin oder den eingetragenen Partner

     

    Die Vertretung bei medizinischen Massnahmen