Jeder darf melden

Meldungen an die KESB

 

Grundsätzlich kann nach Art. 443 Abs. 1 ZGB jede Person der KESB Meldung erstatten, wenn eine Person hilfsbedürftig erscheint. Gemäss § 46 Abs. 1 EGZGB können solche Meldungen an die KESB oder an die Gemeinden erfolgen. Gehen zukünftig bei der Gemeinde Meldungen aus der Bevölkerung ein, in denen ein behördliches Tätigwerden im Kindes- oder Erwachsenenschutzbereich angestrebt wird, ist die Gemeinde dafür verantwortlich, dass diese Meldungen (z.B. durch die Kontaktperson der Gemeinde) unverzüglich, d.h. ohne vorgängige eigene Abklärungen durch die Gemeinde, an die zuständige KESB weitergeleitet werden.

Darüber hinaus sind Mitarbeitende der Gemeinden gemäss Art. 443 Abs. 2 ZGB zur Meldung an die KESB verpflichtet, wenn sie selbst im Rahmen ihrer Berufsausübung von der Hilfsbedürftigkeit einer Person Kenntnis erhalten.

 

 Word-Format:

Antrag auf Prüfung von erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen

Antrag auf Prüfung von kindesschutzrechtlichen Massnahmen

 

PDF-Format:

Antrag auf Prüfung von erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen 

Antrag auf Prüfung von kindesschutzrechtlichen Massnahmen

 

Für Schulen:

Antrag auf Prüfung von kindesschutzrechtlichen Massnahmen für Schulen

 

 

In dringenden Notfällen ausserhalb unserer Öffnungszeiten, melden Sie sich bei der Polizei.